Aufbruch in eine neue Zeitrechung

von Richard Wurz

Collection Troll
bei der Arbeit Daniel Troll schuf seine erste Skulptur bereits vor 25 Jahren ... oder war er nicht mehr als geschweisster Schrott, den er in seinen kreativen jugendlichen Drangjahren schuf und als Skulptur in Erinnerung hat?
Wohl absolvierte er eine Lehre als Elektromechaniker, doch das Bedürfnis, seine ihm eigene Kreativität umzusetzen, liess ihn nicht in Ruhe. Neben «brotberuflicher» Tätigkeit befasst er sich immer mehr mit der Gestaltung von Skulpturen, bildete sich als Autodidakt sowohl künstlerisch wie auch handwerklich weiter. In den Jarhen 1982 bis 1986 entstanden die ersten Hohlkörper und auf Auslandreisen holte sich Daniel Troll neue Eindrücke, um sie letztlich wieder gestalterisch in Eisen oder Metall umzusetzen.

Eine schöpferische Pause verordnete sich Daniel Troll zwischen 1986 und 1991, dies nach den ersten Jahren künstlerischen Schaffens, sozusagen im Nebenberuf. Betrachtet man heute seine Skulpturen, Lampen, Kerzenständer und viele Objekte mehr, dann kann man es nur begrüssen, aber auch verstehen, dass es Daniel Troll vor rund fünf Jahren wieder «gepackt» hat. Doch diesmal setzte er sein Ganzes auf die Kreativität, besann sich seiner breiten Palette an Ideen und setzte das einst Begonnene fort.

Neben der künstlerischen Metallverarbeitung nach eigenen Ideen und auf Wunsch schuf er 1993 seine erste Uhr. Die Auseinandersetzung mit der Zeit, symbolisiert durch die Uhr, liess ihn Uhrzeitwerke schaffen, die nicht nur als Handwerk beeindrucken, sondern Lust und Freude an einer neuen Zeitrechnung verbreiten.
Der Künstler Daniel Troll betrachtet seine Werke als veränderbar. Das heisst für andere Ideen und Wünsche hat er immer ein offenes Ohr und gestaltet letztlich die Uhr oder das Objekt so, wie es Ihnen gefällt.